Persönlicher Reisebericht von COCOtravellerin Johanna: Great Plains Sitatunga in Botswana
COCOtravellerin Johanna reiste mit Walter ins Great Plains Sitatunga im Herzen des Okavango Deltas. Zwei Nächte auf einer privaten Insel voller unberührter Natur, leiser Luxusmomente, beeindruckender Safari-Erlebnisse und tief spürbarer Nachhaltigkeit machten diesen Aufenthalt zu einem unvergesslichen Kapitel ihrer Afrika-Reise.
COCOfacts zu Great Plains Sitatunga Botswana
✔️ Helikopterflug über das Okavango Delta: Elefanten, Löwen, Büffel und grüne Inseln aus der Vogelperspektive.
✔️ Safari Lodge im Okavango Delta: Privater Rückzugsort mitten im Wasserlabyrinth.
✔️ Luxuscamp Botswana: Suite mit freistehender Badewanne, handgefertigten Möbeln, Poolterrasse und Weinschrank.
✔️ Mokoro Safari Botswana: Leise Gleitfahrten durch Kanäle, hautnahes Naturerleben im Einbaumboot.
✔️ Nachhaltige Safari Afrika: Solarstrom, Biogasanlage, rückbaubares Camp – durchdachte Verantwortung auf allen Ebenen.
✔️ Exklusive Safari-Erlebnisse Botswana: Boots- & Walking-Safaris mit persönlichen Guides.
✔️ Fine Dining am Lagerfeuer: Candlelight-Dinner am Wasser unter dem Sternenhimmel.

Safari Lodge im Okavango Delta: Natur, Nachhaltigkeit und Luxus auf einer privaten Insel
Safari-Anreise mit dem Helikopter – Willkommen auf der privaten Insel
Der Tag beginnt wie ein Traum. Wir steigen in den Helikopter, heben ab und mit jedem Meter, den wir an Höhe gewinnen, weitet sich der Blick auf das Okavango Delta unter uns. Wasserarme schlängeln sich durch sattgrüne Inseln, Elefantenherden bewegen sich gemächlich durch die Kanäle, zwei Löwen liegen entspannt im Schatten eines Baumes, während große Büffelherden ruhig am Boden grasen. Alles wirkt zeitlos, kraftvoll und gleichzeitig unglaublich friedlich. Von oben sieht das Delta aus wie ein lebendiges Gemälde. Wir landen auf einer kleinen Sandfläche inmitten der Sitatunga Private Island. Im selben Moment stellt sich diese besondere Ruhe in uns ein. Kein Motorengeräusch, kein hektisches Ankommen. Nur das sanfte Plätschern des Wassers, Vogelzwitschern und die Präsenz der Natur, die sich all unseren Sinnen eröffnet. Dies ist eines der geheimen Refugien, ein verborgenes kleines Königreich mitten im Delta.




Privater Empfang im Delta – Ankommen im Sitatunga Camp
Lizzy, die Managerin des Sitatunga Camps, empfängt uns herzlich – warm, authentisch, ganz ohne Inszenierung. Kein großes Ankommen, kein Programm – nur echtes Willkommen. Beim Bestaunen der Lounge, des Restaurantbereichs mitsamt der davor gelegenen Terrasse mit langem Holzsteg lässt diese allumgebende, stille Natur unsere Herzen höherschlagen. Wir nehmen Platz auf einer gemütlichen Ledercouch und bekommen als Welcome Drink einen Kakao mit Amarula. Dann führt Lizzy uns zu unserer Suite auf Stelzen. Ein Upgrade, ein stiller Wow-Moment. Große Fenster öffnen den Blick auf die Kanäle, eine private Terrasse schwebt über dem Wasser. In diesem Augenblick wird klar: Hier verschmelzen Luxus und Natur zu etwas ganz Eigenem und Besonderen.



Safari-Leben auf der Insel – Naturwunder im Okavango Delta
Die Insel, auf der das Sitatunga Camp liegt, fühlt sich an wie ein eigenes kleines Universum. Jeder Pfad, jeder Wasserarm erzählt eine Geschichte. Elefanten ziehen durch das seichte Wasser, Flusspferde tauchen lautlos auf, Krokodile ruhen an den Ufern. Und dazwischen das, was diesen Ort so besonders macht: Vögel in allen Farben, Frösche, Libellen, Insekten – klein, unscheinbar und doch unverzichtbar. Hier wird uns intensiv bewusst, dass jedes Lebewesen zählt. Dass selbst der kleinste Käfer Teil eines perfekt funktionierenden Ökosystems ist. Pflanzen, Tiere und Wasser greifen ineinander wie Zahnräder. Die Guides Mike und Dave bewegen sich hier mit einer Selbstverständlichkeit, die zeigt: Das ist ihre Heimat. Sie kennen jeden Wasserweg, jede Veränderung im Delta, und teilen ihr Wissen mit einer Begeisterung, die ansteckt. Man ist hier nicht nur Beobachter. Man ist Teil eines lebendigen Systems.
Design trifft auf Natur – unsere luxuriöse Suite im Sitatunga Camp
Die Suite fügt sich nahtlos in die Landschaft ein. Keine Übertreibung, kein Protz – sondern durchdachter Luxus. Handgefertigte Möbel, natürliche Materialien, warme Farben. Zwei Schlafzimmer, ein offener Wohnbereich, eine freistehende Badewanne mit Blick ins Grüne und große Fenster, die die Natur nach innen holen. Der private Pool liegt ruhig vor der Terrasse. Morgens glitzert die Sonne auf den Kanälen, Vögel beginnen ihren Gesang, und alles fühlt sich entschleunigt an.
Im Inneren warten kleine Details, die den Unterschied machen: ein Zigarrenschrank, ein gut gefüllter Weinschrank, eine Minibar, eine Jura-Kaffeemaschine, hausgemachte Kekse. Kann uns bitte einmal jemand kneifen. Unsere Suite ist der wohl luxuriöseste Rückzugsort, den wir bisher hatten. Im Schlafzimmer breite ich die Yogamatte aus. Minuten der Stille – der Natur so nahe sein tut unglaublich gut.







Exklusive Safari-Erlebnisse – auf leisen Pfaden durch Botswana
Die Safaris im Sitatunga Camp sind anders. Intimer. Kleinteiliger. Naturverbundener.
Auf dem Boot gleiten wir durch die Wasserwege. Hippos tauchen auf, Krokodile liegen regungslos am Ufer und über uns entfaltet sich eine Welt aus Farben und Bewegungen. Vögel stehen hier im Fokus – und das aus gutem Grund: Rund 400 Vogelarten leben in dieser Region. Mike erkennt jede einzelne, hört Unterschiede, sieht Details, die uns sonst entgehen würden.
Hier geht es nicht darum, möglichst viel zu sehen. Sondern darum, genau hinzusehen. Die Safaris fühlen sich persönlich an, ruhig, respektvoll. Mike und Dave sind herausragende Guides – präsent, aufmerksam und tief verbunden mit diesem Ort. Sie machen unseren Aufenthalt noch besonderer und authentischer. Nachdem sich der erste Safaritag dem Ende zuneigt, sitzen wir hier oben am Deck des Bootes bei Sonnenuntergang. Mike und Dave haben uns eine Flasche Wein und Snacks eingepackt. Ein Moment nur für uns und die Welt um uns herum scheint kurz still zu stehen. Wir beide, mitten hier in der Natur, was gibt es Schöneres.




Mokoro Safari Botswana – Magische Stille im traditionellen Einbaumboot
Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt mit den traditionellen Einbaumbooten, den Mokoros. Begleitet werden wir von Egyptian, einem Spezialisten für diese Kajaksafaris. Er bewegt sich mühelos durch die schmalen Wasserwege, kennt jede Strömung, jede Veränderung im Schilf.
Wir gleiten durch Sumpflandschaft, vorbei an offenen Wasserflächen und grasbewachsenen Inseln. Hippos beobachten wir aus sicherer Entfernung – mit Respekt, ohne ihre Komfortzone zu stören. Alles geschieht leise, bedacht, im Einklang mit der Umgebung. Abends sitzen wir mit Egyptian am Lagerfeuer, draußen am Steg und lauschen seinen Geschichten über das Delta, seine Heimat. Seine tiefe Verbundenheit mit der Natur, seine Wertschätzung, seine Demut und sein unglaubliches Wissen begeistern uns.




Walking Safari & Bush-Frühstück – Botswana auf eigene Faust entdecken
Die Walking Safari bringt uns der Insel noch näher. Zunächst cruisen wir mit dem Boot entlang kleiner Flussarme, dann entlang des Hauptflusses, des Okavango River. An einer kleinen Stelle legen wir an. Zu Fuß bewegen wir uns achtsam durch die Landschaft. Jeder Schritt ist bewusst. Jeder Blick schärft das Gefühl für Details. Die beiden Guides hören eine Elefantenherde und wir machen einen großen Bogen um sie. Immer gegen den Wind gehend, damit uns die Wildtiere nicht aufspüren können.
Zurück am Boot bereiten die Guides unser Frühstück zu: frisch gebrühter Kaffee, Eier, hausgemachtes Granola mit Joghurt und Früchten, dazu kleine Muffins. Nichts Aufwendiges – und genau deshalb perfekt.
Während wir zurück zum Camp gleiten, sitzen Walter und ich oben an Deck. Der Wind spielt mit unseren Haaren, weiße Vögel begleiten unser Boot und liefern sich ein spielerisches Rennen über dem Wasser.




Kulinarik & Lagerfeuer – Fine Dining unter dem Sternenhimmel
Das Essen im Sitatunga Camp ist mehr als Verpflegung. Frische, regionale Zutaten, kreativ und liebevoll zubereitet. Die Köche erklären mit sichtbarer Begeisterung jedes Gericht, jedes Detail. Man schmeckt die Sorgfalt, die Leidenschaft, den Respekt vor den Produkten. Frühstück auf der Terrasse, Lunch mit Blick auf die Wasserwege, Dinner unter dem Sternenhimmel – alles fügt sich in den Rhythmus dieses Ortes. Am Nachmittag gibt es High Tea, hausgemachten Eistee, kleine Snacks, feinste Chicken wings und frische Muffins. Und immer diese Herzlichkeit: aufmerksam, zuvorkommend, aber nie distanziert.

Am Abend führt ein Steg, gesäumt von Kerzen, hinaus ins Wasser. Ganz vorne brennt ein Lagerfeuer, Sessel stehen im Kreis. Man sitzt zusammen, spricht leise, schaut ins Feuer.
Später wird das Dinner serviert – fein, stimmungsvoll, reduziert auf das Wesentliche. Fine Dining, das nicht beeindrucken, sondern berühren will.

Nachhaltigkeit erleben – ein Camp mit Haltung und Vorbildwirkung
Das Sitatunga Camp beeindruckt nicht nur durch seine Lage, sondern durch sein nachhaltiges Gesamtkonzept. Solarenergie, Wasseraufbereitung, eine Biogasanlage – alles greift ineinander.
Wir dürfen hinter die Kulissen schauen und lernen den Entwickler der Biogasanlage persönlich kennen. Er erklärt stolz und gleichzeitig bescheiden, wie alles funktioniert. Aus den Essensresten entsteht ausreichend Biogas um die gesamte Crew beim Kochen zu versorgen.
Jeder im Team trägt seinen Teil bei: Guides, Köchin, Bootmechaniker. Man spürt Leidenschaft und Verantwortung. Wir erfahren, dass das gesamte Camp abgebaut werden könnte und niemand würde wissen, dass es jemals da war. Dieses Camp und der Lifestyle, der hier gelebt wird, könnte ein Vorzeigeprojekt für die Welt sein.
Der letzte Morgen auf der privaten Insel
Sitatunga ist ein verstecktes Königreich, das tief berührt. Die Ruhe, die Intimität der Safaris, die Herzlichkeit des Teams, die Schönheit der Landschaft – all das hinterlässt Spuren.
Beim Abschied bekommen wir die personalisierte Wasserflasche, die uns täglich vor jeder Safari wiederbefüllt wurde, als Geschenk mit nach Hause. Ein kleines Detail – und doch eine perfekte Erinnerung. Nach diesen zwei Nächten fühlen wir uns, als hätten wir einen der verborgensten Orte dieser Welt entdeckt.
Am letzten Morgen frühstücken wir auf der Terrasse. Das Wasser ist ruhig, die Vögel beginnen ihren Tag. Dann kommt der Helikopter. Der Abschied fällt schwer, denn unser Herz ist berührt. Und irgendetwas hat dieser Ort in uns verändert – leise, tief und für immer.




Out of the Ordinary Moment
Sonnenuntergang auf dem Wasser.
Auf dem Deck des Safari-Bootes, umgeben vom Licht des späten Tages, stoßen wir mit einem Glas Wein an. Um uns: nur Natur, Stille, Farben. Ein Moment zwischen Himmel und Wasser – voller Magie, unvergesslich still.

Q&A – Great Plains Sitatunga Camp
Wo liegt das Great Plains Sitatunga Camp?
Das Great Plains Sitatunga liegt auf einer privaten Insel im Okavango Delta in Botswana. Es ist ausschließlich per Helikopter erreichbar.
Was macht das Sitatunga Camp in Botswana besonders?
Es kombiniert nachhaltigen Luxus mit exklusiven Safari-Erlebnissen auf einer abgelegenen Insel – mitten im unberührten Okavango Delta.
Gibt es im Great Plains Sitatunga geführte Safaris?
Ja, Boots-, Jeep-, Mokoro- und Walking-Safaris werden von erfahrenen Guides angeboten – besonders persönlich und naturverbunden.
Welche Tierbeobachtungen sind im Sitatunga Camp möglich?
Elefanten, Flusspferde, Löwen, Büffel, Krokodile sowie rund 400 Vogelarten sind in der Umgebung beheimatet.
Ist das Camp nachhaltig gebaut?
Ja, es wird mit Solarenergie betrieben, nutzt eine Biogasanlage zur Energiegewinnung und kann rückstandslos zurückgebaut werden.
Wie wohnt man im Sitatunga Camp?
In exklusiven Suiten auf Stelzen, mit privaten Terrassen, Pools, freistehenden Badewannen und direktem Blick ins Delta.
Was umfasst das kulinarische Angebot im Camp?
Frisch zubereitete Menüs, regionale Zutaten, High Tea und Fine Dining unter freiem Himmel sorgen für höchsten Genuss.
Wie gelangt man zum Sitatunga Camp?
Der Transfer erfolgt per Helikopter – ein Erlebnis mit spektakulärer Aussicht auf das Okavango Delta.
TEXT & FOTOS Johanna Bacher












